Die Spezialisierungs-Strategien

Die Spezialisierungs-Strategien haben gegenüber den Diversifikationsstrategien in den letzten Jahren eindeutig gewonnen. Ein Maschinenbaukonzern entwickelte sich in die Breite putty download windows , indem Unternehmen der unterschiedlichsten Sparten hinzugekauft wurden. Als einige dieser Unternehmen ins Stolpern gerieten, färbte sich das auch negativ auf die Kernkompetenz des Maschinenkonzerns ab.

Es traten vermehrt Qualitätsprobleme bei den Maschinen auf und die Kunden wanderten zum Mitbewerber ab.

Die Entwicklung zum Technologiekonzern war gescheitert. Diese Erkenntnis kostete dem Maschinenkonzern mehrere Millionen Franken an Lehrgeld. Der Traum vom Technologiekonzern endete da, wo das Unternehmen angefangen hat, nämlich bei der Entwicklung und Produktion von Maschinen.

Durch den Zukauf verschiedener Unternehmen wurde der Maschinenkonzern zum Bauchladenbetreiber und verzettelte sich, weil man mit der Diversifikationsstrategie und heterogenen Produkten mehrere Zielgruppen ansprechen musste.

Die Angst der Spezialisierung besteht darin, nicht genug Kunden zu bekommen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Je Spezialisierter ein Unternehmen, desto mehr Anziehungskraft, Auslastung und Kunden hat es.

Ein Zielpersonen-, Spezialisierungs- und Positionierungsprozess ist gleichzeitig auch eine Markenbildungsstrategie.

Wichtig ist: Dass man sich auf einen klar abgegrenzten Bereich spezialisiert und nicht die Zielgruppe, sondern die ideale Zielperson (Buyer Persona) definiert. Dass man ein Angebot hat, das auf die Bedürfnisse und Wünsche des potenziellen Kunden zugeschnitten ist und dadurch einen herausragenden Nutzen bietet. Dass man nicht Gewinnorientiert vorgeht, sondern nutzenorientiert denkt und handelt. Dass man immer versucht eine langfristige Kundenloyalität anzustreben.

Diese Philosophie muss von allen im Unternehmen d. h. von der Geschäftsführung bis zu den Mitarbeitenden getragen und gelebt werden.